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28 December, 2009
27 December, 2009
Deutscher Orden - Errichtung der Selbständigen Komturei auf Sizilien
Bischof von Piazza Armerina legte Familiarenversprechen ab

Mit Dekret vom 08. Dezember 2009, dem Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria, hat der Hochmeister die Commenda Autonoma „Santa Maria degli Alemanni" errichtet, nachdem die zuständige Ballei „Ad Tiberim", der Generalrat des Deutschen Ordens sowie S. Exz. Mons. Michele Pennisi, Bischof der Diözese Piazza Armerina, der Errichtung zugestimmt hatten. Ein lang gehegter Wunsch der sizilianischen Familiaren ging damit in Erfüllung. Nach über 500 Jahren wurde damit die Tradition des Ordens auf der Mittelmeerinsel wieder aufgenommen, die die Confratres nun bereits im Namen ihrer Komturei führen: die „Santa Maria degli Alemanni" ist eine in der Chiesa Madre von Gela hoch verehrte Ikone der Gottesmutter, die der Tradition nach von Deutschordensbrüdern aus dem Heiligen Land nach Sizilien gebracht worden ist. Der Hochmeister reiste aus diesem Anlass in Begleitung des Generalökonomen P. Mag. Frank Bayard sowie einer Schwester und eines weiteren Bruders nach Sizilien, wo das Ereignis am 15. Dezember mit einem festlichen Pontifikalamt des Hochmeisters in der Kathedrale von Piazza Armerina gefeiert wurde.
Source: Deutscher Orden

Mit Dekret vom 08. Dezember 2009, dem Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria, hat der Hochmeister die Commenda Autonoma „Santa Maria degli Alemanni" errichtet, nachdem die zuständige Ballei „Ad Tiberim", der Generalrat des Deutschen Ordens sowie S. Exz. Mons. Michele Pennisi, Bischof der Diözese Piazza Armerina, der Errichtung zugestimmt hatten. Ein lang gehegter Wunsch der sizilianischen Familiaren ging damit in Erfüllung. Nach über 500 Jahren wurde damit die Tradition des Ordens auf der Mittelmeerinsel wieder aufgenommen, die die Confratres nun bereits im Namen ihrer Komturei führen: die „Santa Maria degli Alemanni" ist eine in der Chiesa Madre von Gela hoch verehrte Ikone der Gottesmutter, die der Tradition nach von Deutschordensbrüdern aus dem Heiligen Land nach Sizilien gebracht worden ist. Der Hochmeister reiste aus diesem Anlass in Begleitung des Generalökonomen P. Mag. Frank Bayard sowie einer Schwester und eines weiteren Bruders nach Sizilien, wo das Ereignis am 15. Dezember mit einem festlichen Pontifikalamt des Hochmeisters in der Kathedrale von Piazza Armerina gefeiert wurde.
Source: Deutscher Orden
24 December, 2009
Gesegnetes Weihnachtsfest!

Verehrte Leser und Leserinnen, heute Abend beginnt die Weihnachtszeit, in der wir die Menschwerdung Gottes feiern; in wenigen Tagen beginnt das neue bürgerliche Jahr. Es ist dies für mich ein Anlass, Ihnen für Ihr Interesse an der Homepage des Hochmeisteramtes des Deutschen Ordens zu danken. Wir konnten uns in diesem Jahr über mehr als 400 000 Zugriffe freuen und für nächstes Jahr planen wir einige Erweiterungen der Homepage, vor allem im Bereich „Geschichte", und wir werden auch mehr über den Alltag in unseren Konventen, in unseren Pfarreien und verschiedenen Einrichtungen berichten.
Ich wünsche Ihnen allen, auch im Namen aller Mitglieder des Konvents am Hochmeisteramt ein gesegnetes und besinnliches Weihnachtsfest, voll von Freude über die Geburt unseres Herrn Jesus Christus und Freude am Glauben überhaupt. Die Freude, die wir manchmal im Alltag unter der Last unserer Sorgen vergessen. „Ehre sei Gott in der Höhe und Friede den Menschen auf Erden, die in seinem Wohlgefallen stehen!" (Lk 2,14). Für das Neue Jahr wünsche ich Ihnen Gottes Segen, damit Ihr Leben Tag für Tag von diesem Frieden erfüllt sei.
Hochmeister Bruno Platter
Source: deutscher-orden.at
01 November, 2009
Deutscher Orden - Feierliche Investitur von Familiaren im Dom zu Bamberg

"Ich verspreche zur Ehre Gottes und Sankt Mariens dem Hochmeister der Brüder vom Deutschen Haus Sankt Mariens in Jerusalem als Familiare den Deutschen Orden durch Gebet, persönlichen Einsatz und tatkräftige Hilfe zu unterstützen und verpflichte mich zur Einhaltung der im Familiareninstitut festgelegten Ordnung." Es war ein feierlicher Akt, als die zwölf Neufamiliaren des Deutschen Ordens am 17. Oktober 2009 in Bamberg im Kaiserdom während ihrer Investitur dieses Versprechen gegenüber dem Hochmeister des Ordens, Dr. Bruno Platter, abgaben. Rund 400 Ordensmitglieder waren zu diesem Anlass in die Domstatdt in Franken gekommen.
Nach einer Vesper am Vorabend mit Weihbischof Werner Radspieler aus dem Erzbistum Bamberg fand am Samstagvormittag das Pontifikalamt zur Investitur statt. Die Aufnahme von elf Männern und einer Frau als Familiaren in den Deutschen Orden bezeichnete der Hochmeister als "die Verlebendigung der Taufgnade und der Firmung." Sie sein eine Intensivierung des christlichen Lebens, durch welche die Neufamiliaren Zeugen für Gottes Liebe und Barmherzigkeit würden. In diesem Zusammenhang erinnerte der Hochmeister an den Hl. Ignatius von Antiochien, dessen Fest an diesem Tag begangen wurde. Dieser Heilige stand mit seinem ganzen Leben dafür ein, Christus in seinem Tun und Verkündigen bis hin zu seinem Tod als Märtyrer zu bezeugen.
Ein Vorbild, wie es einst der hl. Ignatius war, sollen nach den Worten des Hochmeisters auch die Familiaren sein; sie sollen fest stehen in der Gemeinschaft mit Christus und den Menschen Orientierung geben. Der schwarze Ordensmantel, den die Familiaren während der Investitur überreicht bekamen, soll für sie als Zeichen des Schutzes für Schwache gelten, das Halskreuz soll die Familiaren als Christen erkennbar machen, die Stellung beziehen zu den Grundwerten des Glaubens. Bereits während der Vesper am Vorabend hatten die Familiaren den Rosenkranz erhalten als Zeichen für ihre besondere Verbindung zu Gott im Gebet.
Die Aufnahme in das Institut der Familiaren ist laut Hochmeister Platter nicht vergleichbar mit der Mitgliedschaft in einem normalen Verein. "Hier kommt es zu einer religiösen Verbindung zwischen den Kandidaten und Gott. Sie sollen in Zukunft Gott-Träger sein." Und er apellierte zum Abschluss seiner Predigt noch einmal auf die Neuaufgenommenen: "Geht mit uns, arbeitet mit uns zur Ehre Gottes. Seid eng mit Christus und untereinander verbunden."
Source: Deutscher Orden
Ernst P. Heissenberger, Sekretär des Hochmeisters
10 August, 2008
"Kaiserliches Präsent. Ein Hochmeisterkreuz des 18. Jahrhunderts" - Kabinettsausstellung bis 22. November 2008

Lange verschollenes Kleinod kehrt zurück ins Wiener Ordenshaus.
In der Schatzkammer des Deutschen Ordens präsentieren wir ein großes, ehemals mit Brillanten besetztes Halskreuz, das ein Geschenk Kaiser Karls VI. an den Hoch meister des Deutschen Ordens war und sich über 200 Jahre in Ordensbesitz befand.
Als der Orden 1938 durch die Nationalsozialisten aufgelöst wurde, war das Kreuz jedoch schon verschwun den, und seine Spur ließ sich auch nach 1945 nicht wieder aufnehmen. Erst im letzten Jahr tauchte das Kreuz überraschend wieder aus Privatbesitz in der Öffentlichkeit auf - angesichts des letztlich geringen Umfanges an Kunst des Deutschen Ordens wahrhaft eine Sensation.
Erstmals kehrt dieses Kreuz nun als Leihgabe wieder in das Deutschordenshaus neben dem Stephansdom zurück und wird im Rahmen einer Kabinettsausstellung inmitten verschiedener Bilder und Dokumente gezeigt, die die verschlungenen Wege nachzeichnen, die das Kreuz in den vergangenen drei Jahrhunderten genommen hatte.
Die Schatzkammer des Deutschen Ordens, gelegen in unmittelbarer Nähe des Stephansdoms, ist eine der ältesten Kunstsammlungen in Wien. Angesichts der über 800-jährigen Geschichte des Ordens, die sich geographisch von der Kreuzfahrerburg Akkon in Palästina über die Ränder Europas, von Sizilien und Spanien über Preußen bis schließlich Österreich erstreckt, nimmt die Schatzkammer einen Rang von europäischer Bedeutung ein. Durch enge Verbindungen mit den Habsburgern ist die Geschichte des Ordens auf zudem mannigfache Weise mit der österreichischen Geschichte verschränkt.
In den fünf Räumen des Wiener Ordenshauses präsentieren sich Ihnen die Schätze einer bewegten Vergangenheit, das Kunstverständnis bedeutender Ordensmitglieder und die Verbundenheit des Ordens zum zeitgenössischen Kunsthandwerk und seinen Schöpfern. Der Schwerpunkt der Sammlung liegt in den Epochen von Gotik, Renaissance, Barock und Historismus. Sie sehen sakrale und profane Kunstgegenstände, Insignien, Münzen und Medaillen des Ordens und die berühmte Kollektion überreich verzierter orientalischer Waffen. Hier begegnen Ihnen kostbares Tafelgeschirr, Uhren, Gläser und Gefäße von origineller Formgebung, Altargemälde und Bildnisse zahlreicher Hochmeister. Als frühes Zeugnis der Sammelleidenschaft der Habsburger sind Teile der Kunstkammer des Hochmeisters Erzherzog Maximilian III. auf die Schatzkammer überkommen.
Source: www.deutscher-orden.at
03 July, 2008
"Musik im Deutschen Orden" begleitete Investitur in Alden Biesen

Am 28. Juni 2008, dem Vorabend des Hochfestes der Apostel Petrus und Paulus, hat der Hochmeister des Deutschen Ordens, Abt Dr. Bruno Platter, in Anwesenheit des Apostolischen Nuntius in Belgien und Luxemburg, Erzbischof Karl-Josef Rauber, in der ehemaligen Landkommende Alden Biesen (Belgien) während eines feierlichen Pontifikalamtes die Investitur von vier Kandidaten in das Institut der Familiaren vorgenommen. Drei von ihnen stammen aus Belgien, darunter ein Priester, der zukünftig auch das Amt des Geistlichen Assistenten der Familiaren in Belgien übernehmen wird, der vierte stammt aus Deutschland. Zuvor empfingen sie während der Sext aus der Hand des Hochmeisters den Rosenkranz und stellten sich den zahlreich versammelten Confratres aus Deutschland und Belgien vor.
In seiner Predigt während der Eucharistiefeier hob der Hochmeister - gerade zur der Stunde, in der in Rom das Paulusjahr eröffnet wurde - das Wirken des Apostels Paulus als beispielhaft für Brüder, Schwestern und Familiaren hervor. Ausgehend von einem Wort des Apostels (Phil 3, 10), formulierte er die Motivation jener, die das Kreuz des Deutschen Ordens tragen: „Wir Brüder, Schwestern und Familiaren suchen Christus. Wir wollen ihn erkennen und ihn lieben. Wir wollen vor aller Welt Zeugen sein der Macht seiner Auferstehung. Wir suchen in Ängsten und Bedrängnissen die Gemeinschaft mit seinem Leiden. Wir lassen uns prägen vom Geheimnis seines Todes, der nicht Ende, sondern Beginn einer neuen Schöpfung war. Und wir hoffen, wie der gekreuzigte und erhöhte Christus auch einst zur Auferstehung der Toten zu gelangen und zu einem ewigen Leben in der Anschauung Gottes."
Der Tag schloss mit der Eröffnung einer Ausstellung über Musik des Deutschen Ordens unter dem bezeichnenden Titel „Ook hier wonen de muzen!" (Auch hier wohnen die Musen!) durch den Hochmeister. Bis zum 31. August werden hier anhand einzelner sorgfältig ausgewählter Objekte interessante Verbindungslinien gezogen zwischen dem Deutschen Orden und der Musik im Laufe der vergangenen Jahrhunderte.
Am Hochfest der Apostelfürsten feierte der Hochmeister in der Kathedrale des Bistums Hasselt mit dem Bischof von Hasselt, Msgr. Patrick Hoogmartens das Pontifikalamt; anschließend lud der Bischof den Hochmeister und die Familiaren zum Empfang in den Räumen des Dompfarrers.
Am Nachmittag nahmen der Hochmeister und zahlreiche Confratres am heuer bereits zum 25. Mal ausgerichteten „Tag der Alten Musik" teil. Anlässlich des Jubiläums und der Investitur durch den Hochmeister stand der Tag diesmal ganz im Zeichen der „Musik im Deutschen Orden". Auf zahlreichen kleinen und großen Bühnen innerhalb wie außerhalb der Kommendegebäude erklang bei strahlendem Sonnenschein Vokal- und Instrumentalmusik des frühen Mittelalters bis zur Klassik der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Es sangen und spielten Künstler aus Belgien, Frankreich, den Niederlanden, der Schweiz und Israel. Mit der „Hochmeisterfanfare" und den bekannten „sechs modernen Aufzügen" von Johann Baptist Schiedermayr (1779-1840), dargeboten durch das „Nederlands Trompet Consort", fanden diese festlichen Tage einen grandiosen Abschluss.
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